Historisches

Historisches zur Schule WerdaAlte Schule und Kirche
Als erstes Schulhaus wurde das  vom Herrn Schneidermeister Adolf Blechschmidt bewohnte Gebäude (jetzt, 2012, Helbig) neben der Kirche benützt, welches ursprünglich im Besitze des Webermeister  Karl Seidel war.

Zweites Schulhaus (von Pfarrer Sauer erbaut, jetzt Hans-Joachim Müller) – ab 1842 von der Gemeinde erworben. Ab 1871 wird eine 2. Schulstube im Hause des Nicol Grämer ermietet und ein Hilfslehrer eingestellt. (möglicherweise 4-klassig). 1877 werden die ersten Verhandlungen über den Schulneubau
geführt.
Drittes Schulhaus wurde am 22. April 1879  geweiht. Amtlich 4-klassig. Es hatte zwei Schulstuben, 2 Lehrmittelzimmer und 2 Lehrerwohnungen.
                
Schulhaus-ohne-NeubauSchule:              
Es wird angenommen, dass bereits vor dem heute noch stehenden nachweislich ersten Schulgebäude neben der St. Katharinenkirche (s. Bild Kirche m. alter Schule) Unterrichtsräume vorhanden waren, weil 1525 in unserer Gemeinde von einem Lehrer die Rede ist. 1564 trat Salomon König (war er etwa auch Pfarrer?) dieses Amt an. Ihm folgten Caspar Heckel, Salomon Hüttner, dann während des 30jährigen Krieges Martin Friedrich, welcher lange Zeit auch das herrenlose, verwahrloste Rittergut verwalten musste, dann Nicolaus Hüttner, der zugleich Geigenmüller war. Weiter folgte ein Michael Voigtmann, der auch Theologie studiert hatte und die erste Kirchenuhr anschaffte.
Das andere Bild zeigt das letzte Schulgebäude in Werda, eingeweiht am 22. April 1879 und heute noch mit Klassenzimmern und Mehrzweckräumen eingerichtet.
Die Grundschule Werda erhält am 17. Januar 2002 ein Computerkabinett mit 9 Arbeitsplätzen.
Im 1. Halbjahr 1972 wird der Speiseraum im Nebengebäude der Schule vergrößert.

Der Schulanbau (mit Sonnenuhr) wurde am 28.8.1971 eingeweiht.

Author:   Günter Schädlich (2012)